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Monika Röth (monika), 12.11.2012

ENDE - WDR-Hörspielschwerpunkt über die Lust am Untergang

Am 21. Dezember ist es mal wieder soweit: Die Welt geht unter. Und selbst wenn sich der Maya-Kalender und Hollywood verrechnet haben sollten - alternative Untergangsszenarien gibt es mehr als genug: Vom 10. bis zum 22. Dezember geht der Westdeutsche Rundfunk in acht Hörspielen in 1LIVE, WDR 3 und WDR 5 dieser Lust am Untergang nach.

Offenbar ist die Apokalypse zur Zeit verführerischer als die langwierige und mühselige Umgestaltung des Bestehenden. Hin- und hergerissen zwischen der Angst vor und der Sehnsucht nach der Katastrophe warten alle auf das scheinbar Unvermeidliche.

Vom 10. bis zum 22. Dezember geht der Westdeutsche Rundfunk in acht Hörspielen in 1LIVE, WDR 3 und WDR 5 dieser Lust am Untergang nach. Titel des Hörspiel­schwer­punkts: ENDE.

Und damit man das ENDE richtig auskosten kann, gibt es die WDR-Hörspiele mit exklusivem Bonusmaterial auch in einer kostenlosen Hörspiel-App!

„Kann mir nicht vorstellen, dass es weiter geht“ ist der program­matische Titel des neuen Hörspiels von Schorsch Kamerun, in dem er nach Auswegen aus dem reinen Enttäuschungsreflex sucht. Sibylle Berg lässt in „Ende gut“ ihre Helden gerade noch mal davonkommen. Denn das Happy End im wahren Leben bleibt immer nur ein vorläufiges.
In „Apokalypse H-Null“ wird der Weltuntergang im Hobbykeller überstanden: Während alles drum herum zusammenbricht, baut ein Modelleisenbahner die Welt als Eisenbahnlandschaft wieder auf. Mit ihrer „Neuschwabenland-Symphonie“ widmen sich Andreas Ammer und FM Einheit apokalyptischen Phantasmen, die ebenso schwül wie eiskalt sind: Im ewigen Eis der Antarktis wollten die Nazis des Führers „Shangri-La“ gründen – eine irrwitzige Fußnote der Geschichte, die sich in eine wahnsinnige Fiktion steigert.
„Heile Welt“ sucht kurz vor dem Stichtag der Katastrophe noch die letzten Schlupflöcher in eine vermeintlich bessere Welt: Eine Gruppe von Aussteigern rettet sich ins Hochland Madagaskars, begleitet von der schwarzhumorigen Radioshow „Welt unter“.
Der Kollaps hat in „Mühlheimers Experiment“ bereits stattgefunden: Im Jahr 2022 versucht ein größenwahnsinniger Genetiker die Menschheit zu retten – ein Experiment, das zum Alptraum mutiert.
Um die Vermarktung der Katastrophensehnsucht geht es in dem Hörspiel „Der Weltuntergang findet nicht statt“. Hier wird ein apokalyptischer Prophet zum ultimativen Werbeträger.
Und einen Tag nach dem prognostizierten Untergang spielt Urs Widmer die schlimmste Angst unserer Gesellschaft durch: „Das Ende vom Geld“.

Quelle: WDR

Monika Röth (monika)
e-mail: mroeth@audiobooks.at

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