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Günter Rubik (grubik), 20.04.2006

Was ist ein Podcast?

Das Wort Podcast setzt sich aus dem iPod, dem bekannten MP3-Player von Apple und Broadcasting - als Senden (im Sinne des Radios) zusammen. Es gibt da also jemanden, der will MP3-Dateien versenden?

Die Grundidee waren die Blogs, was auch wieder nur eine Kurzform für Weblog ist, eine Art Tagebuch im Word Wide Web. Die Leute schreiben in solche Blogs ihre Meinungen zu aktuellen Themen, wie ihnen der neueste Hollywood Blockbuster gefallen hat, die besten Rezepte zur Herstellung von Schnaps oder auch wie ein Linux-Mailserver konfiguriert werden sollte. Die Themen sind also sichtlich grenzenlos.

Technisch gibt es für Blogs allerlei Hilfsmittel, damit die Blogger keine Kenntnisse über HTML oder ähnliches erlernen müssen, um ihre Weisheiten unters Volk zu bringen.

Die gleichen Themen findet man nun auch bei Podcasts. Nur schreiben die Leute ihre Weisheiten nicht auf eine Webseite, sondern sprechen sie in ein Mikrophon. Auch dafür gibt es inzwischen zahlreiche Programme, die das gesprochene aufnimmt, ein rudimentäres Schneiden ermöglicht und dann gleich die Konvertierung ins MP3-Format übernimmt.

Eines fehlt allerdings noch zu einem Podcast.

Die Besucher aus dem Web sollen die Podcasts, also die hörbaren Weisheiten der Podcaster, abonnieren können. Dabei greift man auf ein bereits erprobtes Mittel zurück: sogenannte RSS-Newsfeeds.

Mit RSS-Newsfeeds können normalerweise Nachrichtenkanäle abonniert werden und die Schlagzeilen dieses Nachrichtenkanals dann nach Outlook, in den Webbrowser oder auf den PDA übertragen werden. Will man mehr über eine Schlagzeile wissen, kann man den dahinterstehenden Link anklicken und kommt auf die Webseite mit der Langfassung.

Mit einem solchen RSS-Newsfeed können nun auch die in MP3-Dateien abgelegten Podcasts abonniert werden. Entweder werden die MP3-Dateien dann nur auf den eigenen Computer heruntergeladen oder gleich auf den MP3-Player überspielt. Mit letzterem hätte man dann jeden Morgen gleich die neueste Folge seines Lieblingspodcasts am MP3-Player auf dem Weg zur Arbeit.

Deshalb bezeichnen manche Leute die Podcasts auch als neue Art des Radios. Man dreht nicht mehr einen bestimmten Sender auf, sondern abonniert einfach einige Podcasts, deren Inhalte einem interessieren. Jede Nacht holt dann der Computer die neueste Folge des Podcasts mit Hilfe des bereits angesprochenen RSS-Newsfeeds aus dem Internet und lädt sie auf den MP3-Player. Am Morgen muß man sich dann nicht mit irgendwelchen Muntermacher-Radioshows beglücken lassen, sondern hört genau das Programm, das man abonniert hat. Gefällt der Inhalt nicht mehr: kein Problem, dann abonniert man einfach andere Podcasts. Dafür gibt es inzwischen sogar Suchmaschinen, wie z.B. Podster.de

Auf dem eigenen Gerät braucht man als Konsument von Podcasts wieder einen entsprechenden Reader. Bekannte Programme hierfür sind Nimiq, iPodder oder auch iTunes.

Interessiert? Besuchen Sie einfach eine der Podcast-Verzeichnisse und sehen Sie nach, ob Ihr Lieblingsthema dabei ist.

http://www.podster.de

Günter Rubik (grubik)
e-mail: grubik@audiobooks.at

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