Ian McEwans neuer Roman "Solar" in "Am Morgen vorgelesen"

Die deutsche Übersetzung von Werner Schmitz erscheint am 28. September im Diogenes Verlag.

Der vielseitige englische Schriftsteller Ian McEwan, Jahrgang 1948, hat in der Vergangenheit zum Beispiel über Berlin in den Nachkriegsjahren, über Amsterdam in den Neunzigern (wofür er den Booker Preis bekam) und Dünkirchen 1940 geschrieben. In seinem Roman "Saturday" von 2005 hat er die aktuelle Terrorbedrohung in London aufgegriffen. Jetzt, fünf Jahre später, schreibt er über die Energiekrise.

Der Roman "Solar" ist als satirische Parabel auf den Umgang der Menschheit mit drängenden Umweltproblemen zu verstehen. Am Beispiel des Physikers Michael Beard zeigt McEwan, wie es um die menschliche Natur bestellt ist: Sein Protagonist hat in jungen Jahren eine nobelpreisgekürte Entdeckung gemacht, ist aber längst dazu übergegangen, sich auf seinen Lorbeeren auszuruhen und heimlich mit fremden Federn zu schmücken.

Ein ernstes Thema, unterhaltsam und mit großer Erzählkunst aufbereitet.

Start: Montag, 20. September, 8.30 Uhr, NDR Kultur

Quelle: NDR

Monika Röth (monika)
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